Das beste Tagesgeldkonto 2023

Das beste Tagesgeldkonto 2023

Hey du,

wusstest du schon, dass die Zinsen wieder da sind und dein Geld auf dem Tagesgeldkonto sich vermehren kann? Aber welches Konto ist das Beste für dich, wenn du sowohl gute Konditionen als auch höchste Sicherheit haben möchtest? Kein Grund zur Sorge, wir haben die Top-Anbieter auf dem Markt verglichen und zeigen dir, wo dein Geld am sichersten und rentabelsten aufgehoben ist. Nutze unsere Auswertung und finde das Tagesgeldkonto, mit dem du das Beste aus deinem Ersparten herausholen kannst.

Tagesgeldkonto

Auf der Suche nach dem besten Tagesgeldkonto 2023: Darauf sollten Sie achten

Was ist Tagesgeld?

Ein Tagesgeldkonto ist super geeignet, um Geld kurzfristig aufzubewahren, das du möglicherweise bald benötigen könntest. Denn mit Tagesgeld hast du jederzeit (täglich) Zugriff auf dein Geld. Im Gegensatz zum Festgeld gibt es keine feste Laufzeit, an die du gebunden bist. Das bedeutet, dass du beispielsweise dein Notgroschen auf dem Tagesgeldkonto aufbewahren und bei Bedarf jederzeit abheben kannst, ohne Einschränkungen. Auch wenn du bereits weißt, dass du bald größere Ausgaben tätigen wirst und deshalb nicht den Schwankungen des Aktienmarkts ausgesetzt sein möchtest, eignet sich ein Tagesgeldkonto perfekt dafür.

Ergänzung zum Girokonto

Dein normales Girokonto ist dazu gedacht, tägliche Ein- und Ausgaben abzuwickeln. Im Gegensatz dazu ist das Tagesgeldkonto nicht für den normalen Zahlungsverkehr vorgesehen. Das bedeutet, dass du beispielsweise deine Miete oder andere feste Kosten nicht per Lastschrift von deinem Tagesgeldkonto abbuchen lassen kannst und auch keine Bankkarte erhältst, um im Supermarkt zu bezahlen. Das ist aber auch gut so, denn schließlich soll das Tagesgeldkonto für eine gewisse Zeit unangetastet bleiben. Durch die separate Aufbewahrung gerätst du gar nicht erst in Versuchung, versehentlich deinen Sicherheitspuffer auszugeben. Das Tagesgeldkonto ist daher die perfekte Ergänzung zum Girokonto.

Wie funktioniert unser Tagesgeld-Vergleich?

Wir möchten dir zeigen, welches Tagesgeldkonto aktuell die höchsten Zinsen bei höchster Sicherheit bietet. Dazu haben wir die attraktivsten Anbieter mit den höchsten Zinssätzen für Bestandskunden näher untersucht. Wir haben dabei nur Angebote berücksichtigt, bei denen die Einlagen der Einlagensicherung eines Landes mit mindestens „AA+“ Rating unterliegen. Kurzfristige Lockangebote für Neukunden haben wir zwar angezeigt, aber bewusst aus der Bewertung ausgeschlossen, um dir zu zeigen, bei welchem Anbieter du auch langfristig am meisten profitierst. Nicht enthalten sind auch Flexgeld-Anbieter, die zwar teilweise höhere Zinsen bieten als klassische Tagesgeld-Anbieter, dafür aber weniger flexibel sind. Das Ersparte wird – wie beim Festgeld – für eine feste Laufzeit geparkt und kann nur zu bestimmten Zeitpunkten durch vorzeitige Kündigung entnommen werden.

In unserem Vergleich findest du nur Banken mit höchster Bonität, die über ein AAA oder AA+ Länderrating verfügen. Denn das Land, in dem die Bank sitzt, sollte höchst kreditwürdig sein. Warum das so ist, erklären wir dir gleich genauer. Alle gelisteten Banken haben ihren Sitz in EU-Ländern oder Staaten, die Mitglied des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) sind. Dadurch fällt dein Geld automatisch unter die Einlagensicherung und ist im Falle einer Insolvenz bis zu einer Grenze von 100.000 Euro geschützt. Wechselkursrisiken musst du dir ebenfalls keine Gedanken machen, da bei allen von uns untersuchten Anbietern dein Geld in Euro angelegt wird.

Was du beim Tagesgeld beachten solltest

Tagesgeld ist eine sichere Anlageform für dein Erspartes, solange du innerhalb der Einlagensicherungsgrenze bleibst. Du musst keine Angst haben, dass dein Geld von einem Tag auf den anderen durch Kursverluste stark an Wert verliert. Dennoch solltest du darauf achten, wo du dein Geld anlegst, da auch auf dem Tagesgeldkonto im schlimmsten Fall ein Totalverlust drohen kann, wenn du es bei einer Bank außerhalb der Einlagensicherung oder darüber hinaus anlegst und diese Bank insolvent wird.

Was die Zinsen betrifft, unterscheiden sich die Anbieter teilweise erheblich voneinander. Zwar orientiert sich der Tagesgeldzins grundsätzlich am allgemeinen Leitzins der EZB, aber nicht jede Bank gibt diesen Zins in gleichem Maße an ihre Kunden weiter.

Wie lange erhält man die Zinsen?

Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alle Tagesgeld-Angebote so attraktiv sind, wie sie auf den ersten Blick erscheinen. Viele Banken werben mit hohen jährlichen Zinssätzen, die jedoch nur für Neukunden oder für wenige Monate gelten. Auch Sonderprämien oder Startguthaben können den tatsächlichen Wert des Angebots verschleiern.

Einige Sparer sind darauf aus, solche Prämien und Neukunden-Angebote zu erhalten, indem sie „Zinshopping“ betreiben: Sie wechseln von einem Anbieter zum nächsten, um die Neukundenangebote zu erhalten und höhere Zinsen zu erzielen. Das kann zwar erfolgreich sein, erfordert jedoch auch Zeit und Mühe: Ein neuer Anbieter muss gefunden und das alte Konto geschlossen werden, nachdem das Geld auf dem Girokonto zwischen geparkt wurde. Du musst erneut deine Identität nachweisen und kannst anschließend das Geld aufs Konto überweisen.

Neukunden- vs. Bestandskunden Zinsen

Banken haben das Ziel, profitabel zu sein. Deshalb ist es verständlich, dass sie verschiedene Lockmittel nutzen, um neue Kunden zu gewinnen. Zum Beispiel bieten sie Sonder- oder Bonuszinsen, die über dem Durchschnitt liegen. Auf den ersten Blick scheinen Neukunden damit besser gestellt zu sein als Bestandskunden. Doch bei genauerem Hinsehen erweisen sich solche Angebote oft als langfristig unprofitabel. Oft sinken die Zinsen schon nach wenigen Wochen wieder um mehrere Prozentpunkte und fallen unter den Marktdurchschnitt. Manchmal gelten sie immerhin für sechs Monate oder ein ganzes Jahr. Wer jedoch nicht ständig das Tagesgeldkonto wechseln möchte, sollte sich direkt für ein Konto mit dauerhaft guten Zinsen entscheiden. In unserem Vergleich zeigen wir daher nur Angebote für Bestandskunden, die für jeden zugänglich und dauerhaft gültig sind.

Wie sicher ist mein Geld?

Es ist wichtig, dass du bei der Auswahl deiner Bank für Tagesgeld nicht nur auf die Höhe der Zinsen achtest, sondern auch darauf, wo die Bank ihren Sitz hat und welche Einlagensicherung für dein Erspartes greift. In Deutschland sind Einlagen bis zu 100.000 Euro durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Das gilt für Tagesgeld, Festgeld und das Girokonto. Wenn du ein Gemeinschaftskonto hast, erhöht sich die Grenze auf 200.000 Euro.

Aber auch außerhalb Deutschlands kannst du dein Tagesgeld sicher anlegen. In der gesamten Europäischen Union sowie im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) – dazu gehört zum Beispiel Norwegen – gilt die Einlagensicherung. Das bedeutet, dass dein Geld bei Banken in diesen Ländern ebenfalls geschützt ist. Allerdings solltest du darauf achten, dass du die jeweiligen Einlagensicherung Grenzen des Landes einhältst. Wenn du beispielsweise dein Geld bei einer österreichischen Bank mit deutscher Zweigniederlassung anlegst, greift im Insolvenzfall die österreichische Einlagensicherung Austria (ESA) für dein Erspartes.

Staat sollte hohe Bonität haben

Trotz Einlagensicherung bleibt ein Restrisiko bestehen, dass im Fall einer Pleite das Sicherungssystem nicht ausreicht, um alle Gläubiger zu befriedigen und am Ende der Staat einspringen muss. Deshalb ist es wichtig, dass der Staat kreditwürdig ist, also über eine hohe Bonität verfügt. Je finanzstarker ein Staat ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass du im Krisenfall dein Geld zurückbekommst. Die Einlagensicherung greift im EU-Ausland generell bis zu einer Summe von 100.000 Euro. Allerdings solltest du im besten Fall die Bedingungen der jeweiligen Einlagensicherung prüfen. Bei der schwedischen Nordax Bank ist dein Geld zum Beispiel bis zu einer Höhe von 1.050.000 Schwedischen Kronen abgesichert, was momentan etwa 98.000 Euro entspricht. In unserem Ratgeber zur Einlagensicherung erfährst du, wie genau die Einlagensicherung funktioniert, welche verschiedenen Sicherungssysteme es gibt und wie die Länderratings entstehen.

Auch Broker und Girokonto-Anbieter zahlen inzwischen Zinsen

Inzwischen bieten nicht nur klassische Banken, sondern auch Online-Broker und Robo-Advisor Zinsen auf Verrechnungskonten an, seit die Zinsen wieder steigen. Das Verrechnungskonto dient als Zwischenablage, in der Anleger ihr Geld vor der Investition über einen Broker oder Robo-Advisor aufbewahren können. Um ein solches Konto anbieten zu können, arbeiten Depotanbieter im Hintergrund mit normalen Geschäftsbanken zusammen. Das Geld auf dem Verrechnungskonto ist bis zu einem Limit von 100.000 Euro im Falle einer Insolvenz geschützt, da es sich um Kundeneinlagen bei einer Bank handelt. In einem solchen Fall greift auch hier die gesetzliche Einlagensicherung, sodass du keine zusätzlichen Sicherheitsrisiken befürchten musst. Das Gleiche gilt für Zahlungsdienstleister, die mittlerweile ebenfalls Tages- oder Festgeldkonten anbieten.

Damit die Zinsen aber auch tatsächlich fließen, müssen häufig bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Einige Broker verlangen beispielsweise, dass Anleger auch einen Mindestbetrag in ihr Portfolio investieren, während andere laufende monatliche Gebühren berechnen.

Tagesgeld & Steuern

Es ist wichtig zu beachten, dass Kapitalgewinne, einschließlich Zinseinnahmen, versteuert werden müssen. Je nachdem, wie viel Gewinn du im Jahr mit den Zinsen auf deinem Tagesgeld- oder Verrechnungskonto erzielst, musst du einen Teil davon möglicherweise wieder abgeben.

Der pauschale Abgeltungssteuersatz beträgt 25 %. Hinzu kommen 5,5 % Solidaritätszuschlag, der auf den Steuersatz berechnet wird. Damit beträgt der Steuersatz insgesamt 26,375 %. Wenn du Mitglied der Kirche bist, zahlst du in Bayern und Baden-Württemberg außerdem 8 %, in allen übrigen Bundesländern weitere 9 % Steuern, die ebenfalls auf den Steuersatz angerechnet werden.

Diese Steuern fallen jedoch erst ab einer bestimmten Grenze an. Als Steuerpflichtiger kannst du den Sparer Pauschbetrag nutzen, einen Freibetrag bei der Einkommensteuer. Derzeit liegt der Sparerpauschbetrag bei 1.000 €. Du musst also nur die Gewinne versteuern lassen, die über diesem Betrag liegen. Angenommen, du hast 90.000 Euro zu einem Zinssatz von 2 % angelegt und erzielst pro Jahr einen Gewinn von 1.800 €. Nach den aktuellen Regeln musst du davon nur 800 € versteuern. Um den Sparer Pauschbetrag von 1.000 € pro Jahr zu nutzen, musst du bei deiner Bank einen Freistellungsauftrag einrichten.

Muss ich eine Steuererklärung machen?

Wenn du dein Tagesgeldkonto bei einer inländischen Bank hast, musst du dir keine Sorgen um die Abführung der Kapitalertragsteuer machen, da die Bank diese automatisch für dich abführt. Eine separate Steuererklärung ist somit nicht notwendig. Leider gilt dies jedoch nicht für ausländische Banken, bei denen du dein Tagesgeldkonto eröffnet hast. In diesem Fall musst du die Erträge selbst in der Anlage KAP deiner Steuererklärung angeben.

Wir haben in unseren Bewertungen der Tagesgeld Angebote berücksichtigt, ob eine Bank automatisch für dich die Kapitalertragsteuer abführt oder nicht.

Wie eröffne ich ein Tagesgeldkonto?

Ein Tagesgeldkonto zu eröffnen, ist kein Hexenwerk. Im Grunde sind die Abläufe dieselben wie beim Girokonto:

  • Bank/Tagesgeld-Anbieter auswählen
  • Persönliche Daten eingeben (Name, Alter, Geburtsort) 
  • Identität nachweisen per Videoident-Verfahren
  • Ersteinzahlung in Form einer Überweisung vom Referenzkonto (Girokonto) auf das Tagesgeldkonto tätigen
  • 3-4 Werktage warten – und das Konto sollte eröffnet sein.
  • Erspartes auf das Tagesgeldkonto überweisen und damit anlegen

Voraussetzungen für ein Tagesgeldkonto

  • Voraussetzung Nummer 1 ist ein gültiger Personalausweis oder Reisepass, mit dem du deine Identität bezeugen kannst.
  • Auch kann ein Tagesgeldkonto nur eröffnen, wer bereits ein Girokonto besitzt, da dieses als Referenzkonto dient.
  • Und vor einiger Zeit war es auch ausschließlich volljährigen Menschen erlaubt, ein Tagesgeldkonto zu eröffnen. Das hat sich inzwischen geändert: Eltern können bei manchen Anbietern auch für ihre minderjährigen Kinder ein Tagesgeldkonto eröffnen.